skip to content

Stadtteile

Es gibt keine regelmäßigen Termine, wir vereinbaren gemeinsam einen Termin.

Vom Freihafen in den Urwald
Eine Fahrradtour über die Elbinsel Wilhemsburg

Eine Tour, die sich an den neudeutsch: Alleinstellungsmerkmalen orientiert - der deutschlandweit einzige Müllberg, der (dank IBA) ein Upgrade zum Energieberg erfuhr und die europaweit einzigartigen gezeitenabhängigen Elbauen, mit einem urwaldartigen Auewald in dem über 400-jährige Ulmen stehen und wo der für Unkundige unscheinbar wirkende Schierlingswasserfenchel gedeiht.
Wir fahren in gemächlichem Tempo, schlieszlich wollen wir was sehen und gelbe Trikots gibt es nur im Fernsehen. Nach der Bergbezwingung geht es entlang des Kreetsander Hauptdeiches mit kleinen Stopps zur Bunthäuser Spitze nach Moorwerder, an der die Stadt Hamburg traditionell den südlichen Nachbarn das Wasser abzugraben versuchte. Es besteht die Möglichkeit eine kleine Expedition ins Heuckenlock zu unternehmen, begleitet von einer Mitarbeiterin der ehemaligen Stackmeisterei, jetzt Tideauenzentrum. Zurück geht es dann zur S-Bahn Wilhemsburg.

****

Über den Marschbahndamm zu Bracks und Hufnerhäuser - und einer echten Windmühle
Eine Fahrradtour durch die Vier- und Marschlande

Ein Ausflug durch plattes Land mit viel Weitblick und drei Elben: der Doven, der Gose und der "groszen Elbe", wo wir am südlichsten Zipfel Hamburgs, der einstigen Zollstation "Zollenspieker" kurz pausieren, um dann wieder landeinwärts zu einem Vierländer Hof und der Riepenburger Mühle in Kirchwerder zu radeln. Hier besteht die Möglichkeit diese voll funktionstüchtige und gröszte Hamburger Windmühle zu erleben und von innen sachkundig erklärt zu bekommen, und bei Bedarf uns im Mühlencafé mit Bohnenkaffee und Butterkuchen zu stärken. Je nach Stimmung und Witterung geht es dann zurück ins Städtchen Bergedorf oder entlang des Elbdeichs nach Hamburg.
Übrigens: hier wird gereist, nicht gerast.

****

Abseits der Touristenpfade: Oberhafen, Operation Gomorrha und Stadträume am Kanal. Von der Oberhafenkantine nach Hammerbrook

Allerlei Rekordverdächtiges liesze sich vom Stadtteil melden: der tiefgreifendste Wandel, das kürzeste Leben, denn nur etwa einhundert Jahre existierte der Stadtteil, dessen Wohnqualität der Ökelname Jammerbrook andeutete. Am Anfang und am Ende steht das Feuer. Hammerbrook wurde nach dem groszen Brand 1842 aufgesiedelt und ging im Feuersturm 1943 unter. Und heute? Auf den ersten Blick Bürokartons, Ausfallstraszen und Abstellflächen. Der zweite Blick enthüllt Vorkriegsbauten, herausragende Nachkriegsarchitektur und gewesene Stadtplanungsideen. Geschichten und Photographien lassen das einstige Leben kleiner Leute zwischen Oberhafen und Mittelkanal wieder lebendig werden. Auch und gerade für HamburgerInnen eine Tour voller Überraschungen und Neuigkeiten.

****

Zu Fusz durch die südliche Altstadt und die neue (Hafen)City

Von der Oberhafenkantine nach Chile, Afrika, Osaka, Korea und zurück.
Wahrscheinlich nirgendwo sonst in Hamburg gibt es so viele gleichzeitige Ungleichzeitigkeiten, so viele Kontraste zwischen Klinker- und Glaspalästen, zwischen Aufwertung und Vertreibung, Industrieromantik und Gedenkorten. Wieso Afrika und Korea? Spuren des Kolonialismus führen uns zu Bezugna(h)men der Globalisierung.

****

Von der Hammaburg zur Hafencity
Der Überblicksrundgang von der Alster an die Elbe

Alster, Rathaus, St. Petri, die Mönckebergstrasze, Gängeviertel, Fleete -
ein guter Einblick in über 1000 Jahre Stadtgeschichte in 120 Minuten

****

Deichstraße, Speicherstadt und Hafencity

Von den raren Zeugnissen vorindustriellen Wohnens zur backsteinernen Warenstadt bis zur Baustelle auf der einstigen Hafenbrache, vertiefender Rundgang über die letzten vierhundert Jahre Stadtgeschichte

****

Kontorhäuser – exquisite Hamburgensien aus Kaiserzeit und Weimarer Republik

Laeiszhof, Afrikahaus, Montanhof, Chilehaus und Sprinkenhof. Abriszgeschichte und Architektur, Kolonialgeschichte und Symbolpolitik.


****

Die Vorstadt St. Georg
Vom Leprosenspital zum Latte-Macchiato-Viertel

Vorstadt war und ist besonderer Ort – ein Streifzug vorbei an zwei Kirchen und mehreren Moscheen, an Wohnstiften und Projekten.

****

St. Liederlich oder St. Lustig oder ST. PAULI

- wobei der alte Name Hamburger Berg lautete. Wir starten beim Millerntor und Sie erfahren (fast) alles über Torschlußpanik, Volkstheater, die einstigen Kathedralen des Vergnügens, gründerzeitliche Stadterweiterungsgebiete und das Leben heute im berühmtesten Hamburger Stadtteil.
(auch spezielle Tour: St. Pauli im Nationalsozialismus)


 ****

Vom Karoviertel zum Kiez

Von der heute russisch-orthodoxen Gnaden-Kirche zum Ort des Pestspitals in der Vorstadt Hamburger Berg. Von „Gassenkummer“, Bambule, Schlachthof und anderen (einstigen) Unliebsamkeiten der Vorstadt und ihren aktuellen Bedrängnissen und Attraktionen.

****

Der Wallring(park) – die zeiträumliche Zäsur der Hansestadt

Das barocke bastionäre Befestigungssystem von „Henricus“ bis zum Dammtor – das ist Grüngeschichte, Friedhofsgeschichte und ein feiner Spaziergang (entstanden für das Begleitprogramm der Ausstellung Multiple City im Sommer 2009 im Museum für Hamburgische Geschichte).

****

Wir sehn uns auf OHLSDORF

- sagte man früher gern in Hamburg. Ein Spaziergang über den größten Parkfriedhof Europas, der Stadtgeschichte, den Umgang mit Tod und den Toten und neue Formen der Bestattung beleuchtet.

****

„St. Michaelis der Armen“ – ein Neustadt-Rundgang rund um Hamburgs Wahrzeichen

„Neu“ bedeutet übrigens 17. Jahrhundert. Vom Stintfang (historisch: Bastion Albertus) geht es durchs „Portugiesenviertel“ bis zum ältesten Wohnhaus Hamburgs im Alten Steinweg. Im Michel empfängt uns einer der Pastoren. (In Kooperation mit dem Michel.)

****

Das Grindelviertel

Im Zentrum des Rundgangs stehen Erinnerungen an das einstige jüdische Leben rund um die 1906 errichtete Bornplatzsynagoge. Wir schlagen einen Bogen, der Orte von vier Synagogen berührt und Themen des vielfältigen Lebens, dem in Hamburg geprägten Begriff des Antisemitismus, der nationalsozialistischen Vertreibungs- und Vernichtungspolitik und dem wieder aufblühendem jüdischen Lebens im Universitätsviertel.

****

Das jüdische Altona

Im 17. Jahrhundert entstand in Altona eine der gröszten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Als die hochdeutschen Juden 1649 aus Hamburg vertrieben wurden, entwickelte sich hier eine Gemeinde mit unverwechselbarem Profil. Ein Spaziergang vom Rathaus Altona zum Jüdischen Friedhof an der Königstrasze.

****

Kosten

150,- Euro (zuzügl. 19% MwSt.) für Gruppen bis 15 TeilnehmerInnen, Preise für Gruppen bis 30 TeilnehmerInnen 200,- (zuzügl. 19% MwSt.)

Startpunkt

wir vereinbaren einen gut erreichbaren Treffpunkt

Dauer

ca. 2 Stunden

 

 

 

 

 


 

Wiebke Johannsen

Stadtführungen & Rundgänge in Hamburg