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"Wirklich den Hintern gen Hamburg?" am Sonntag, den 29. März 2015 von 14:00 bis 16:30 Uhr

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"Wirklich den Hintern gen Hamburg?"
Ein Rundgang zu Bismarcks Verhältnis zu Hamburg anlässlich seines 200.ten Geburtstages
Eine schöne Geschichte ist das: Hamburg mochte den Reichskanzler nicht und der Reichskanzler mochte die Hansestadt nicht und daher wendet er der Stadt sein Gesäß zu. Andererseits: wieso brauchte Hamburg dafür das größte deutsche Bismarckdenkmal? Wenn wir mit dem Recken nach vorn blicken, träumen wir von den Kolonien, die Bismarck „Schutzgebiete“ nannte, wir sehen unten bei Blohm + Voss den Stapellauf des Schlachtschiffes „Bismarck“ im Februar 1939 und hören eventuell den Funkspruch des ersten und letzten Einsatzes: „Schiff manövrierunfähig. Wir werden bis zur letzten Patrone kämpfen.“ Teil der Opfergang-Ideologie der Nazis, bis heute wird die Selbstversenkung kontrovers diskutiert.
 Hat der noch heute so verehrte Staatsmann damit was zu schaffen? Wie hielten es die Hamburger_innen im Kaiserreich wirklich mit dem Geburtstagskind des Jahres 2015? Die SPD war damals schließlich die stärkste Partei. Der britische Schriftsteller Stephen Spender nannte das Denkmal „granitenen Pfefferstreuer“ – und unstrittig ist, dass die gegenwärtige Standsicherheit stark beeinträchtigt ist. Mutig treffen wir uns zu seinen Füßen und fragen auch nach seiner heutigen Rolle bei den Versuchen der Re-Preußifizierung und Aufwertung von Nation und Nationalismus.

Treffpunkt: Bismarck-Denkmal, Seewartenstraße,
20459 Hamburg, Alter Elbpark
Kosten: 3 €
Anmeldung erforderlich bis zum 26. März:
http://www.hamburg.rosalux.de/event/52724/wirklich-den-hintern-gen-hamburg.html
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg Stiftung Hamburg e.V., gefördert durch die Landeszentrale für poltische Bildung Hamburg

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